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Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Mietkaution“?

Eine Mietkaution wird typischerweise bei Neueinzug in eine Wohnung fällig und kann per Gesetz bis zu drei Nettokaltmieten betragen. Gemäß §551 BGB kann der Vermieter eine Mietkaution vom Neumieter einfordern, um sich bis zu einem gewissen Grad gegen Zahlungsausfälle und Schäden aller Art am Mietobjekt abzusichern. Für den Mieter bedeutet das Stellen einer Mietkaution oft eine große finanzielle Belastung, da sie zu einem Zeitpunkt fällig wird, an dem Kosten für Umzug und schlimmstenfalls sogar noch eine Maklerprovision anfallen. Einfacher geht es, wenn man einfach eine Mietkautionsversicherung oder eine Mietkautionsbürgschaft abschließt. Der Vermieter erhält dabei kein Geld, sondern eine Absicherung in Höhe der Kautionssumme durch den Anbieter, bei dem der Mieter die Mietkautionsversicherung abgeschlossen hat.

Vorteile der Mietkautionsversicherung

Seit 2009 besteht die einfache Möglichkeit, dem Vermieter gegenüber die gewünschte Sicherheit einer Mietkaution zu leisten, ohne die eigene Liquidität zu belasten. Es handelt sich dabei um eine Mietkautionsversicherung, bei der ein Mieter die gewünschte Sicherheitsleistung nicht in bar aufbringen muss, sondern lediglich einen Bruchteil der eigentlichen Mietkautionssumme als jährliche Gebühr an einen Versicherer bezahlt. Die Versicherungsgesellschaft bürgt im Gegenzug dem Vermieter gegenüber für die volle Summe der Mietkaution. Statt Bargeld oder eine Überweisung erhält der Vermieter eine Bürgschaftsurkunde der Mietkautionsversicherung als Sicherheit.

Für den Mieter besteht der große Vorteil, dass er nicht gezwungen ist, einen Teil seines Vermögens entweder einzufrieren oder an den Vermieter zu überweisen. Bei Kündigung der Mietkautionsversicherung, weil das Mietverhältnis endet, erfolgt eine taggenaue Abrechnung mit der Versicherung, bereits geleistete Jahresbeiträge werden anteilig zurückbezahlt. Gleichzeitig endet das Vertragsverhältnis mit der Versicherungsgesellschaft, ohne dass weitere Fristen einzuhalten wären.

Die Anmeldung zur Mietkautionsversicherung und alle Formalitäten werden online erledigt, die Bürgschaftsurkunde für den Vermieter liegt innerhalb von wenigen Tagen vor. Wichtig aus Sicht des Mieters: Eine Mietkautionsversicherung stellt kein Kreditverhältnis dar, die Mietkaution wird dementsprechend auch nicht in Raten abgezahlt.

Für den Vermieter ist eine Mietkautionsversicherung ebenfalls eine denkbar einfache Möglichkeit, sich die gewünschte Sicherheit im Mietverhältnis zu verschaffen. Im Gegensatz zur Barkaution entfällt für ihn der Zwang, die Mietkaution auf einem separaten Konto anzulegen und über die Wertentwicklung Rechenschaft abzulegen. Sein Anspruch besteht im Streitfall gegenüber einer renommierten Versicherungsgesellschaft, die auch die Bürgschaftsurkunde ausstellt.

Welche anderen Varianten von Mietkautionen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten einer Mietkaution, mit der ein Mieter dem Vermieter eine Absicherung bieten kann.

1. Barkaution: Eine Barkaution ist die traditionell am weitesten verbreitete Variante einer Mietkaution. Der Vermieter erhält dabei die Mietkaution in bar gegen Quittung oder per Überweisung. Die Mietkaution landet auf einem Treuhandkonto beim Vermieter. Zwar hat der Vermieter die Pflicht, für eine angemessene Verzinsung zu sorgen, diese Verzinsung liegt aber in aller Regel unterhalb der Inflationsrate. Zusammen mit der Tatsache, dass man über den Geldbetrag bis zum Ende des Mietverhältnisses nicht verfügen kann, ist diese Variante für den Vermieter zwar schön, für den Mieter aber mit die unattraktivste Variante.

2. Mietbürgschaft: Statt eine Mietkaution an den Vermieter zu entrichten, wird bei einer Mietbürgschaft für den Mieter eine selbstschuldnerische Bürgschaft durch einen Dritten übernommen. Ein typischer Fall ist das Stellen einer Mietbürgschaft durch Eltern, deren Kinder eine Ausbildung beginnen, knapp bei Kasse sind und in eine eigene Wohnung ziehen. Bargeld fließt bei dieser Variante der Mietkaution keines. Für den Vermieter besteht der Nachteil, dass er sich im Streitfall das Geld von den Angehörigen des Mieters holen muss bzw. den Schaden einklagen muss. Der Mietbürgschaft wird allerdings auch oft synonym mit dem Begriff Mietkautionsbürgschaft verwendet.

3. Bankbürgschaft/Bankaval/Mietaval: Bei einer solchen Mietbürgschaft, die es in verschiedensten Varianten gibt, bürgt die Bank dem Vermieter gegenüber für das Guthaben in Höhe der vereinbarten Mietkaution. Die Gebühren für eine solche Form der Bereitstellung der Mietkaution variieren zwischen den Geldinstituten und hängen auch von der genauen Ausgestaltung der Bürgschaft ab. Ein Geldfluss findet auch bei dieser Variante nicht statt. Der Vermieter wendet sich im Fall von Ansprüchen aus dem Mietverhältnis, die die Mietkaution betreffen, an die Bank als den Bürgschaftsgeber. Nachteil aus Sicht der Mieters: In der Regel bezahlen die Banken das Guthaben ohne weitere Prüfung an den Vermieter aus. Ist der Mieter der Meinung, das Geld sei ungerechtfertigterweise durch die Bank ausbezahlt worden, muss er die Bank dazu bewegen, das Geld in seinem Namen zurückzufordern. Um diesen zusätzlichen Umstand zu umgehen, sollte gleich bei Abschluss einer Bankbürgschaft eine „Sicherungsabrede“ mit der Bank getroffen werden, mit der etwaige Rückforderungsansprüche aus der Mietkaution an den Mieter abgetreten werden.

4. Kautionskonto: Der Mechanismus hinter dem Kautionskonto sieht vor, dem Vermieter eine Sicherheit vergleichbar zur Mietkaution zur Verfügung zu stellen. Dabei wird ein separater Teil des eigenen Bankguthabens als Sicherheit für den Vermieter hinterlegt bzw. verpfändet. Auf diese Art und Weise lassen sich im Prinzip - je nach Zugänglichkeit - alle Guthaben, bestimmte Wertpapiere oder auch Bausparverträge als Ersatz für eine Mietkaution verpfänden. Der Mieter muss sich allerdings bewusst sein, dass über die verpfändeten Guthaben oder Wertpapiere während der Laufzeit des Mietverhältnisses nicht verfügt werden kann. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das von manchen Banken angebotene Kautionssparbuch.



Leserkommentare zu

Es sind 2 Kommentare zu "" vorhanden:
ohne
von Sabine am 24.04.2014 um 12:42

Mit schufa keine Chance

seit wann bonitätsprüfung wegen wohnungen neue spinnerei seit nomaden ? früher war nicht notwendig
von Widder am 15.01.2015 um 13:52

man wird sofort abgelehnt wenn sachen in abwicklung sind und abbezahlt werden, weil es nicht in der schufa vermerkt werden! wohnraum ist ein Menschenrecht ! kein Kredit !

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